Olga’s Junior Debaters win Junior League 2017

Das Debating-Team des Königin-Olga-Stifts ging bei der Finalrunde in Würzburg (19.-21. Mai 2017) als Sieger der acht besten Junior Teams in Deutschland hervor.

Nach einer makellosen Vorrunde mit 6 erfolgreichen Debatten konnte unser Schulteam bereits die Vorrunde als erstplatziertes Team abschließen. In Würzburg zeigte sich dann nochmals die Klasse unserer Redekünstler, die auch im ‚Speakers Ranking’ der besten Sprecher ganz oben vertreten waren und mit Anke Steinwart die beste Sprecherin des Turniers stellten.

So standen ‚Olga’s Debaters’ nach 4 weiteren Erfolgen in der Gruppenphase und im Semi-Final im ‚Grand Final’. In der Finaldebatte: ‚This house believes that children should not be allowed to work in the performing arts or professional sports’ konnten Tabea Groß, Anke Steinwart und Rohash Mohan als ‚Opposition’ mit ihren Argumenten, ihrer Analyse und ihrer Redekunst überzeugen. Für sechs der sieben Jurorinnen und Juroren hieß der Sieger Königin-Olga-Stift, die dem zweitplatzierten Schubart-Gymnasium aus Ulm das Nachsehen gaben. Interessanterweise debattierten an gleicher Stelle 4 Jahre zuvor die beiden älteren Schwestern von Tabea und Anke, Patrizia und Joke, ebenfalls im Grand Final gegen die International School Frankfurt. Damals hatte unser Team noch knapp das Nachsehen, in diesem Jahr durfte die Deutsche Meisterschaft gefeiert werden. Herzlichen Glückwunsch!

In Würzburg debattierten: Anke Steinwart, Ari Mühlthaler, Karim Abd-El Salam, Lars Kröger, Rohash Mohan und Tabea Groß.

 

Junior Debating Team in Würzburg

Fotos vom Tag der offenen Tür 2017

Olga rockt 2017!!

Liebe Schüler/innen, liebe Ehemalige, liebe Eltern, liebes Lehrerkollegium, liebe Mitglieder des Fördervereins und Freunde des Königin-Olga-Stifts,

hiermit möchte ich Euch/ Sie herzlich im Namen des Elternbeirates zum diesjährigen Schulball “Olga rockt” am 25. März ab 18 Uhr einladen. Eingeladen sind Schüler/innen ab Klasse 9 und Ehemalige, Eltern aller Klassenstufen, alle Lehrer/innen, alle Mitglieder des Fördervereines und Freunde des Königin-Olga-Stift. Wir würden uns freuen wieder viele Tanzbegeisterte begrüßen zu dürfen. Aber auch diejenigen, die nicht so gerne das Tanzbein schwingen, sind herzlich dazu eingeladen, einen angenehmen Abend mit netten Gesprächen mit anderen Eltern und hoffentlich auch wieder einigen Lehrern in entspannter Atmosphäre  bei einem leckeren Imbiss zu genießen.                                                  Karten sind ab sofort im Sekretariat zu erwerben. Erwachsene 20€, Schüler 15€, incl. Imbissbuffet. Um besser planen zu können, endet der Kartenverkauf am 17.3..              Der Elternbeirat freut sich auf einen netten Abend mit Euch/ Ihnen!

                                                        Gryta Alscher (stellvertr. Elternbeiratsvorsitzende)

Bei Anfragen jederzeit zu erreichen unter gryta.alscher@t-online.de

Jumble sale for Nevil


Jumble sale for Nevil, our sponsored child in Kenya

Our jumble sale for classes 6a and 6b took place on the 3rd of February 2017. It was held at the auditorium of our school and organized by our English teachers. At the jumble sale, the students sold things they didn’t need anymore, for example toys like bouncy balls, candles, board games, old comics and books, etc. There was even a microscope set, which I bought immediately because I’m a fan of biology!

They money which we had raised, 135.65€, went to Nevil, the child our school sponsors in Kenya and I think it was a great way to spend our first period of the day.

Pranav Priyadarshi, 6a

Zu Mittag in der Vesperkirche

Im Rahmen unseres Sozialschwerpunkts im Unterricht der Klasse 9 waren wir zu Gast in der Stuttgarter Vesperkirche, wo wie immer ein buntes Treiben herrschte und das Thema „Armut in der reichen Stadt“ körperlich erlebbar wird. Mittagsmahl statt Abendmahl – eine im besten Sinne verstörende Erfahrung von Kirche: Bierbänke statt Kirchenbänke, Anstehen in der Schlange für ein „richtiges“ Essen,  Miteinander statt Nebeneinander,  Bezahlen (oder auch nicht) statt Klingelbeutel, Friseur statt Sakristei und neu seit diesem Jahr: Der Tierarzt im Chorraum – Kirche mal ganz anders, alive…

Und doch auch eine Anregung zum Nachdenken, wie erste Schülerreaktionen zeigen:

Ich fand

– erstaunlich, wie ruhig und friedlich es in der Kirche zuging und wie nett die Leute gegrüßt haben

– es schön und traurig zugleich

– es nicht wie in einem reichen Restaurant, sondern viel schöner

– gut, dass Alkohol streng verboten war sowie Rauchen und Drogen

– es beeindruckend, dass die Obdachlosen / Bedürftigen sehr freundlich waren, trotz ihrer Lebenssituation

– die Leute, mit denen wir in Kontakt gekommen sind, sehr nett und lustig, vor allem die Helfer.

– das Essen nicht schlecht

– dass ich wie ein bunter Hund herausstach

– es war eine bedrückende aber zugleich auch beeindruckende Erfahrung“

M. Bünger

Schulbesuch vom Landtag

Am Montag den 30. Januar 2017, gastierte unsere Landtagspräsidentin, Frau Muhterem Aras, im Königin-Olga-Stift Gymnasium. Die politische Veranstaltung fand während den ersten beiden Schulstunden in der Aula statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nahmen mit regem Interesse teil.

Frau Aras wuchs in einem ostanatolischen Dorf ohne Elektrizität und fließendem Wasser auf, ehe sie 1978 mit ihrer Familie nach Filderstadt kam. Sie ist die erste Muslimin in ganz Deutschland, die das hohe Amt der Landtagspräsidentin einnimmt.

Aufgrund ihres eigenen Migrationshintergrunds, konnte Frau Aras den Schülern authentisch vermitteln, unter welchen Voraussetzungen Integration gelingen kann, und was die Politik in diesem Kontext leisten muss.

Des Weiteren hat unsere Landtagspräsidentin eine durchaus beeindruckende Bildungsbiographie vorzuweisen. Als sie im Alter von 12 Jahren nach Deutschland kam, sprach sie kein Wort Deutsch. Sie durchlief Haupt- und Realschule, und absolvierte ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium. Anschließend studierte Frau Aras Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Die Landtagspräsidentin äußerte sich zur aktuellen Bildungspolitik in Baden Württemberg, und erläuterte ihren Standpunkt gegenüber dem System der Gemeinschaftsschule.

Aufgrund zahlreicher Fragen aus der Schülerschaft, widmete sich Frau Aras am Ende der Veranstaltung aktuellen Themen wie den neusten Entwicklungen in den USA und der Türkei. Hierbei erwähnte sie mehrmals wie wichtig es sei, die Erinnerungskultur in Deutschland und Europa zu pflegen, um unser derzeitiges Wertesystem aufrecht erhalten zu können. Auch sie zeigte sich betroffen, angesichts Präsident Trumps neusten Handlungen und verurteilte dessen Benehmen als schlichtweg rassistisch.

Frau Aras betonte, dass gerade Gymnasien Schüler dazu ausbilden, selbst den Kopf einzuschalten und sich nicht von Propaganda täuschen zu lassen. Sie appellierte an alle Schüler, wann immer möglich von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen. Durch die Stimmabgebe könne jeder Einzelne dafür sorgen, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werde. Nur so kann verhindert werden, dass rechtsradikale Parteien, welche die Gesellschaft zu spalten drohen, das Land regieren.

Im Endeffekt war es eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung, was sich auch in den durchweg positiven Äußerungen der Schüler wiederspiegelt.

L.Hössl

 

Der Konzertbesuch der 9. Klasse- eine Kritik von Joy Halkic

Konzertkritik von Joy Halkic zum 20.12.16 über die große Reihe der Enthüllungen, gespielt von den Stuttgarter Philharmonikern.

Zu Anfang möchte ich sagen, dass ich diese Erfahrung auf keinen Fall mehr vergessen werde! Mein allererstes, klassisches Konzert in Begleitung meiner Klasse, die auch noch unglaublich schick gekleidet war…. Vielen Dank dafür.

Ich war sehr froh, dass wir zu der Konzerteinführung gegangen sind, denn man lernte den Dirigenten und seine Beziehung zu den Stücken kennen, was ich als sehr schön empfand für den Verlauf des folgenden Konzerts. Er war äußerst charmant und hat sehr höflich gewirkt. Dies hat man auch sehr gut beim Konzert erkannt, er hatte sich immer sehr aufrichtig bei dem Orchester selbst und dem Publikum bedankt. Damit komme ich jetzt zum Publikum. Der Saal war sehr groß und wie ich erwartet hatte, war er nicht zu 100% gefüllt, ich denke nicht das Konzert selbst war der Grund, sondern die Tatsache, dass es an einem Montag war. Es gab immer sehr großen Beifall vom Publikum, ob zwischen den Stücken  oder am Ende. Vor allem am Ende waren die Leute sehr angetan und hatten lange geklatscht, worauf es auch eine Zugabe gab, nach der dann auch einige Leute aufgestanden waren. Das Publikum war im Durchschnitt, denke ich, 65 Jahre, deswegen hatten wir auch einige Blicke auf uns gezogen.

Nun komme ich zum Konzert selbst. Direkt zu Anfang, als die Herren und Damen einliefen, fiel mir auf,, dass die Herren alle Frack trugen und die Damen im Gegensatz dazu lässig aussahen, obwohl auch sie sehr edel gekleidet waren. Ich muss sagen, das erste Stück „The chairman dances“ von John Adams wäre wahrscheinlich mein Liebling gewesen, wäre da nicht eine Sache gewesen, die mich etwas gestört hätte. Ich möchte aber erst das Positive ansprechen. Mir gefiel der sehr leichte und verspielte Klang, man konnte bei diesem Stück sehr gut erkennen, in welcher Zeit es komponiert wurde, in der Romantik. Ich musste an Disneyfilme denken, als ich es hörte. Es macht die Gedanken frei und man ist in einer friedlichen Welt. Wenn man das Thema des Stückes mit dem Stück selbst vergleicht, finde ich, dass es sehr passend ist. Die Geschichte des tanzenden Vorsitzenden der Kommunistischen Partei in China passt sehr gut, denn der Klang ist sehr beflügelnd und ohne Zwang. Jetzt komme ich aber zum Nachteil des Stückes und dies waren einfach nur die Klanghölzer, doch diese waren einfach zu laut und haben Unruhe hereingebracht. Es waren nicht nur die Klanghölzer, sondern auch das Xylophon oder auch das Glockenspiel, aber mich haben vor allem diese Klanghölzer gestört, sie haben mich vom eigentlichen Stück sehr abgelenkt. Ich mochte das Stück ohne diese Hintergrundinstrumente sonst sehr gerne.

Das zweite Stück war das erste Violinkonzert von Max Bruch. Ich glaube als die Solistin namens Alena Baeva hereinkam, war jeder sofort aufmerksam und wollte wissen was nun kommt. Sie hatte eine einzigartige Ausstrahlung, alleine schon ihr Kleid, das sehr herausstach, da es beige war, zeigte eine starke Präsenz und ein starkes Selbstbewusstsein. Als sie dann anfingen und ihr erstes Solo kam, war jeder gebannt von ihr. Sie spielte mit einer unglaublichen Leidenschaft und mit großem Gefühl. Wenn sie ein Fehler gemacht hat/hätte, wäre es egal gewesen denn, sie hat mit einem solchen Selbstverständnis gespielt. Eine Sache die ich erstaunlich fand, war dass die Solistin komplett ohne Noten gespielt hat. Ist das normal? Ich würde mich über eine Antwort freuen. Das Stück war für mich wie das hin und her werfen eines Balls. Dies zeigt sich am ständigen Wechseln zwischen Orchester und Solistin und dem ständigen Wechseln von leidenschaftlichen und einfacheren Tönen. Außerdem waren die speziellen Töne die von der Solistin gespielt wurden die auch teilweise unangenehm waren sehr außergewöhnlich. Ich  mochte das Stück wegen diesen Effekten, die diese Wechsel geschaffen haben. Dem Stück konnte man durchgehend eine Angespanntheit anhören, die durch Instrumente im Hintergrund verursacht wurden, die dann auch hin und wieder anstiegen im Verlauf des Stückes. Durch diese Mittel war die Dramatik in dem Stück nicht zu überhören, vor allem nicht, wenn dann auch noch die Paarbecken eingesetzt wurden. Dieses Stück war sehr unterhaltsam durch die erwähnten Wechsel die auch sichtbar in dem Orchester war. Ich hab aber eigentlich durchgehend auf die Solistin geschaut, weil ich sehr fasziniert war wie sie mit der  Violine umgegangen ist oder auch wie sie in ihren Pausen oder Solos sich zu der Musik bewegt hat. Ihre Leidenschaft war nicht zu übersehen. Das Violinkonzert hat einen guten Eindruck auf mich hinterlassen und ich verstehe warum es ein Klassiker ist.

Ich komme jetzt zum dritten, letzten und unbekanntesten Stück „The Enigma Variations“ von Edward Elgar. Zu Anfang möchte ich sagen, dass ich sehr gerne das Thema des Stückes mag. Wäre ich Künstler ob in der Musik oder Kunst,  hätte ich die meisten Werke wahrscheinlich meinen liebsten Menschen gewidmet. Außerdem mag ich dieses rätselhafte und geheimnisvolle an dem Stück wie der Dirigent schon erzählt hat, Menschen schreiben ganze Bücher darüber. Ich finde man konnte sehr gut raushören, dass es sich um verschiedene Personen mit unterschiedlichen Charakteren gehandelt hat,  da jede Variation ganz unterschiedlich war. Es gab extrem dramatische Teile, die an eine Verfolgungsjagd erinnert haben, aber auch den kompletten Gegensatz, wie sehr verspielte oder sinnliche Melodien. In den Variationen gab es oft aufsteigende Melodien, die dann zu einem sehr lauten Höhepunkt geführt haben. Ich fand, man konnte gut den Unterschied von dem Guten  und Bösen erkennen. Durch dieses Stück, wurde meiner Meinung nach, die Vielfalt des Orchesters sehr gut gezeigt, da sie, weil die ganzen Variationen alle komplett unterschiedlich sind,  selbst immer unterschiedliche Melodien oder Töne spielen mussten.

Zusammengefasst, jedes Stück hatte etwas was ich mochte, was mich sehr erstaunt hat. Ich fand den Abend sehr toll und freue mich auf das weitere Konzert.

Skiausfahrt 2017

„Sonne, Schnee und Skifahren/Snowboardfahren“ – diesen Wunsch hatten ca. 50 Schülerinnen und Schüler des Königin-Olga-Stift Gymnasiums, als sie sich am Samstagmorgen um 5:45 Uhr vor den Toren der genannten Schule für einen gemeinsamen Skiausflug zum Fellhorn trafen. Dieses Vorhaben wurde von zwei Schülern der 10. Klasse, Max G. und Jannes, in kompletter Eigenregie geplant und durchgeführt. Nach vier Stunden Busfahrt, die von vielen genutzt wurde das Schlafdefizit aufzuholen, erreichte die Truppe den Parkplatz an der Fellhorngondel. Sonne gab es leider gar nicht, aber Schnee dafür umso mehr. Nach dem Entladen ging es dann auch direkt auf die Pisten und trotz des starken Schneetreibens genossen die Schülerinnen und Schüler die Zeit am Berg. Nach sechs Stunden ausgiebigem Toben im Schnee trafen dann auch alle wieder rechtzeitig am Bus ein. Gegen 20 Uhr traf der Bus dann wieder am Ausgangspunkt ein und damit endete ein sehr toller Tag, der nächstes Jahr hoffentlich wieder stattfinden wird. Nochmals ein großes Lob und Dankeschön an die Organisatoren!!

                                                                                                                        A. Scherer


Informationsveranstaltungen für Schüler*innen und Eltern der Klasse 4

Stuttgart, im Januar 2017

Liebe Eltern der Klassenstufe 4,

in den kommenden Tagen und Wochen stehen Sie vor der Entscheidung, welche weiterführende Schule Ihr Kind besuchen soll. Das Angebot der Stuttgarter Schullandschaft ist vielfältig, die Möglichkeiten sind zahlreich. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, sich die Schulen genau anzuschauen und kommen Sie mit Kolleg*innen, Schüler*innen und Eltern an den Schulen ins Gespräch:

Wir möchten Sie zu drei Veranstaltungen einladen, damit Sie sich ein Bild über unsere Arbeit machen und eine gute Wahl treffen können:

  • Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:30h

Informationsveranstaltung für Eltern über das bilinguale Profil und das bilinguale Lernen. Dies ist ein Abend, der gemeinsam vom Königin-Olga-Stift Gymnasium und dem Dillmann-Gymnasium veranstaltet wird und am Dillmann-Gymnasium stattfindet.

  • Donnerstag, 2. Februar 2017, 19:30h

Informationsabend für Eltern über das Profil des Königin-Olga-Stift Gymnasiums im Königin-Olga-Stift Gymnasium.

  • Freitag, 10. März 2017, 15:00 bis 18:30h

„Tag der offenen Tür“ für Eltern und Schüler*innen der Grundschule im Schulhaus des Königin-Olga-Stift Gymnasiums.

Ich freue mich, Sie bei den Veranstaltungen kennen zu lernen und wünsche Ihnen im Namen der Kolleg*innen, der Schüler*innen und der Eltern des Königin-Olga-Stift Gymnasiums für das noch junge Jahr 2017 alles Gute.

René Wollnitz