Das Kollegium des Königin-Olga-Stifts zeichnet sich traditionell durch hohe Fortbildungsbereitschaft aus. Dies war immer schon eine Stärke und Besonderheit und ist Ausdruck von Innovationsbereitschaft, Engagement und Kooperation. Diese Grundeinstellung zu bewahren ist oberstes Ziel, wenn nun im Gefolge der Bildungsreform von 2004 und der damit verstärkten inneren Schulentwicklung eine Neukonzeption der Fortbildung ansteht:
Fortbildung ist - konsequent am Bedarf der Einzelschule ausgerichtet, d.h. die Schule bestimmt Thematik, Dauer und Form
- wird weitgehend von der Schule organisiert
- wird von eigenen oder externen Lehrkräften, Fachberatern oder anderen Experten durchgeführt.
Fortbildung hat drei Dimensionen: - sie dient der Förderung der einzelnen Lehrperson
- ist fachbezogen und dient damit der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität
- orientiert sich am Leitbild und an der pädagogischen Grundausrichtung der Schule.
Im Königin-Olga-Stift verstehen wir die Neukonzeption auch als Chance und Ansporn: sie fördert in den Fachschaften und Schulgremien den Gedankenaustausch über die pädagogische Grundausrichtung und die Ziele der Schule. Wir haben die Möglichkeit eigene Ideen zu entwickeln und maßgeschneiderte Fortbildung zu gestalten. Das dient der Berufszufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer und kommt den Schülerinnen und Schülern zugute. Eine ausführliche Darstellung der Fortbildungskonzeption des KOSt findet sich auf dem Lehrerinnenfortbildungsserver.
Annemarie Merkle
Kooperatives Lernen am Königin-Olga-Stift Gymnasium
Seit Dezember 2006 nimmt das Kollegium des Königin-Olga-Stift an einer Fortbildungsreihe zum Kooperativen Lernen teil. Dieser Ansatz der nachhaltigen Qualitätsentwicklung des Unterrichts strebt im Gegensatz zur herkömmlichen Gruppenarbeit an, "echte" Lernteams zu bilden. Dabei wird Lernen vor allem auch als sozialer Prozess verstanden. Durch die Kooperation in der Gruppe erwerben die SchülerInnen Wissen und Kompetenz im gegenseitigen Austausch. Im Gegensatz zur reinen Wissensübernahme findet hier eine aktive Aufnahme des zu vermittelnden Stoffs statt. Kooperatives Lernen wurde bei der Entwicklung wissenschaftlich erforscht und basiert auf Erkenntnissen der Lernpsychologie, Motivationsforschung und der Untersuchung über Bedingungen erfolgreicher Gruppenarbeit.
Schuljahr 2010 - 2011 | 2.2010 | Was wollen wir mit der Werkstattgruppe erreichen? | 5.2010 | Grundregeln des Kooperativen Lernens | 7.2010 | Sozialcurriculum Klasse 5 -7 | 10.2010 | Sozialzielcenter, Vermittlung und Reflexion der Sozialziele | 3.2010 | Reziprokes Lesen | 4.2011 | Academic controversy und Sozialer Zusammenhalt in der Oberstufe | 7.2011 | Reflexion über die bisherigen Werkstattgruppen, Diskussion neuer Ziele im Bereich ‚Kooperatives Lernen’ für die Selbstevaluation | | | Schuljahr 2009 - 2010
| 7.10.2009 | Pädagogischer Tag Thema: "Mobbing - erkennen und handeln" Programm (PDF) | 11.11.2009 | Pädagogischer Nachmittag III | 18.11.2009 | Schulinterne Fortbildung Kooperatives Lernen mit Heike Habenicht und Daniela Schultheiß (Teil III): Modul "Partnerarbeit" und "Lesekompetenz". | Schuljahr 2008-2009
| 19.11.2008 | Schulinterne Fortbildung Kooperatives Lernen mit Heike Habenicht und Daniela Schultheiß (Teil II) | 10.12.2008 | Pädagogischer Nachmittag I | 25.3.2009 | Pädagogischer Nachmittag II | 1.7.2009 | Erste-Hilfe-Kurs für Kolleginnen und Kollegen | Schuljahr 2007-2008
| 23.2.2008
| „Nun! Wir sprechen!“ (Goethe) LehrerSprechTag in den Räumen der Akademie für Gesprochenes Wort | 12.3.2008 | Schulinterne Fortbildung zur Lese-Rechtschreibschwäche (Teil II) mit Herrn Horch-Enzian (Schulberater) | 28.5.2008 | Schulinterne Fortbildung Kooperatives Lernen mit Heike Habenicht und Daniela Schultheiß (Teil I) |
Links
4.10. 2011 Pädagogischer Tag
Referent: Dr.med.Volker Reinken. Chefarzt der HELIOS Privatklinik Bad Grönenbach
Thema: Umgang mit Belastungen am Arbeitsplatz. Burnout und Folgeerkrankungen
Gruppenphase I „Steine aus dem Weg räumen“
Gruppenphase II „Steine ins Rollen bringen“ |