Seminarkurs

Der Seminarkurs
Am Königin-Olga-Stift ist der 3-stündige bilinguale Seminarkurs in Klasse 12 die Fortführung des bilingualen Unterrichts in der Kursstufe. Zum Erlangen des bilingualen Zertifikats ist die Belegung und Anrechnung des Seminarkurses im Abitur verpflichtend.
Der Seminarkurs bietet mit seinem fächerverbindenden Ansatz hervorragende Vorraussetzungen, um die bis dahin im bilingualen Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter zu vertiefen.

Lernziele des Seminarkurses
Die Lernziele des bilingualen Seminarkurses orientieren sich im wesentlichen an den Vorgaben, die für den seit Schuljahr 1998/99 eingeführten „deutschen“ Seminarkurs gelten. Im Vordergrund stehen auch hier die Förderung von Studierfähigkeit und die Vermittlung von Arbeitsmethoden, die den Schülern später in der Berufsausbildung abverlangt werden. Schlüsselqualifikationen wie Medienkompetenz, Teamfähigkeit, Zeitmanagement, selbstständiges Arbeiten und Präsentationsfähigkeit werden im Seminarkurs anhand der inhaltlichen Auseinandersetzung mit einer selbst gewählten Fragestellung geschult.

Der Bilinguale Seminarkurs
Die Besonderheiten des bilingualen Seminarkurses bestehen darin, dass die Sitzungen auf Englisch gehalten werden und die Dokumentationen, Präsentationen und die Kolloquien in der Zielsprache Englisch stattfinden.
Die Schülerinnen und Schüler können innerhalb eines übergreifenden Themas sowohl naturwissenschaftliche wie auch gesellschaftwissenschaftliche Schwerpunkte wählen. Bisher gab es am KOST folgende Themen: Ireland, South Africa, Australia, Food, Water, HealthMobility. In diesem Schuljahr wird das Thema Sustainability  bearbeitet.

Inhalte des bilingualen Seminarkurses
Nach einem einführenden Überblick über das jeweilige Oberthema, suchen sich die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Fragestellung.
Sowohl bei der Themenauswahl und -formulierung wie auch bei der Bearbeitung erhalten die Schülerinnen und Schüler Anleitung und gegebenenfalls individuelle Hilfestellung. Als Informationsquellen werden nach entsprechender Einführung Titel der Landesbibliothek Stuttgart, Informationen aus dem Internet sowie Interviews mit Fachleuten und Auskünfte von Organisationen genutzt.
In den Seminarkurssitzungen erhalten die Schülerinnen und Schüler Hinweise zur effizienten Nutzung von Suchmaschinen. Weiter lernen sie Plagiate zu vermeiden, richtig zu zitieren und bibliografieren und Fußnoten und Inhaltsverzeichnisse mit der Textverarbeitung zu erstellen. Außerdem werden wichtige Regeln für die Herstellung und den Einsatz von Folien oder Power Point Präsentationen erarbeitet. Hier sind sich die Schüler auch gegenseitig behilflich, indem computerkundige Schüler selber Teile der Sitzungen leiten.
Einen besonderen Stellenwert haben die Kursnachmittage, an denen die flüssige Verwendung der Fremdsprache im freien Vortrag, selbstbewusstes Auftreten und Präsentationstechniken per Videomitschnitt und -auswertung geübt werden.

Zertifizierung
Den erfolgreich absolvierten Seminarkurs bringen die Schülerinnen und Schüler mit maximal 60 Punkten in den Abiturblock ein. Die Endnote setzt sich aus folgenden Leistungen zusammen:

  • Kursnote 12.1 (max. 15 Punkte)
    Dieser Kursnote liegt neben Beiträgen während der Kurssitzungen vor allem die Note für das „Workjournal“, einem Arbeitstagebuch über die Kurssitzungen in 12.1 und den eigenen Forschungsfortschritt zugrunde.
  • Kursnote 12.2 (max.15 Punkte)
    In diese Kursnote fließen vor allem die Noten für das Arbeitstagebuch und die mündliche Präsentation (15-20 Minuten) ein.
  • Schriftliche Dokumentation (max. 15 Punkte)
    Hier sind die Regeln des Verfassens einer wissenschaftlichen Arbeit einzuhalten.
  • Kolloquium (max. 15 Punkte)
    In dem Kolloquium (20 Minuten) erläutern die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsergebnisse, antworten auf Fragen, die sich aus der Lektüre der Dokumentation und während der Präsentation ergeben haben und ordnen ihre Einsichten in den Gesamtzusammenhang des Kurses ein.