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Rechtsextreme kommen immer dann in die Schlagzeilen, wenn sie spektakuläre Gewalttaten verüben. Doch Straftaten sind nur die Spitze des Eisbergs. Rassistische und menschenverachtende Einstellungen bilden den Nährboden für unterschiedliche Erscheinungsformen des Rechtsextremismus, die vielerorts – auch in Baden-Württemberg – zum Alltag gehören.
Mit der aktuellen Ausstellung im Jugendhaus Mitte informiert die Friedrich-Ebert-Stiftung über Facetten von Rechtsextremismus und Neonazismus und über die Gefahr, die sie für eine demokratische Gesellschaft, für Grund- und Menschenrechte darstellen. Die Ausstellung will zudem aufzeigen, wie man sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und eine plurale, offene Gesellschaft engagieren kann.
Mit Interesse und großer Aufmerksamkeit ließ sich die J1a von ihrer Klassenkameradin Derya Heper durch diese aktuelle Austellung führen. Derya, bestens vorbereitet und geschult, erläuterte die 16 Schautafeln und beantwortete viele Fragen. Das ehrenamtliche Engagement und Deryas überzeugende Sachkenntnis wurden von den KlassenkameradInnen mit großer Anerkennung bedacht. Herzlichen Dank für diesen „Deutschunterricht“ der besonderen Art! Annemarie Merkle Sonntagmorgen, 24.Juli 2011 11 Uhr im Literaturmuseum in Marbach – für Zwölftklässler eine bemerkenswerte Zeit! Die Klasse J1 b präsentiert ihre „Beziehungskisten“: Schülerinnen und Schüler haben im Vorfeld der großen Ausstellung Ich liebe dich! sechs Liebesbriefe berühmter Autoren zu „Beziehungskisten“ weiterentwickelt und Antwortbriefe verfasst. Das Projekt mit dem Königin-Olga-Stift (Febr. – Juli 2011) fand im Rahmen der Marbacher Literaturschule LINA statt, die von der PwC-Stiftung gefördert wird. Trotz des beträchtlichen Zeitaufwandes war es ein einmaliger Einblick in Archiv, Museum, Ausstellungspräsentation und eine willkommene Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer. „Mal etwas gemacht zu haben in Deutsch, das sich andere anschauen können und wollen, fand ich sehr schön.“ Die vielen Ideen, die Kreativität im Umgang mit den Texten, die Umsetzung ins Bild – alles in allem ein Projekt, das die Klassengemeinschaft stärkt. Es gab nicht nur den Dank der Museumsleitung, gemeinsames Eisessen, freien Eintritt in die aktuelle Ausstellung, sondern auch für jeden noch die filmische Dokumentation des Projekts. „Die Gruppenarbeit und das kreative Gestalten der Beziehungskisten war für uns alle toll und wir hatten sehr viel Spaß dabei.“ (noch bis Ende Januar im Schiller-Nationalmuseum.) Annemarie Merkle Christoph Püngel ist ein Begriff am KOST: unvergesslich seine Rollen bei Theateraufführungen und seine eigene zauberhafte Darbietung mit Marionetten beim Advent. Letztes Jahr hat Christoph das Abitur gemacht und danach ein „gemeinnütziges Bildungsjahr“ (GBJ), das die Stadt Stuttgart in verschiedenen Institutionen anbietet. (http://www.bildungsjahr.de/)
Unter zahlreichen Bewerbern wurde Christoph für die Stelle im Alten Schauspielhaus ausgewählt und hat mit der Regieassistenz und anderen verantwortungsvollen Aufgaben einen auf seine vielseitigen Fähigkeiten zugeschnittenen Traumjob, Arbeit rund um die Uhr und ein wenig Taschengeld! Die aktuelle Spielzeit mit Vormittags-Proben neigt sich dem Ende und so fand Christoph Zeit, seine Mitschülerinnen und Mitschüler des diesjährigen Jahrgangs 1 hinter die Kulissen des Alten Schauspielhauses zu führen.
mehr Literaturverfilmungen, Theaterbesuche zu Themen der Literatur, Autorenlesungen und andere Veranstaltungen, die das Stuttgarter Kulturprogramm bietet, werden von den Deutschkursen gern wahrgenommen. Das Staatstheater Stuttgart hat Büchners Woyzeck ebenso auf dem Spielplan wie Goethes Faust. Manchmal ist aber auch ein "Theaterabend in der Bar" das Richtige!
Wo immer es sich anbietet, suchen wir außerschulische Lernorte auf.
Diese Frage zu beantworten waren alle Stuttgarter Schulen Ende des Jahres 2009 im Rahmen eines Schreibwettbewerbs eingeladen. Einreichen durfte man Erzählungen oder Gedichte, die sich mit der Stadt Stuttgart beschäftigen. Die Freude am Königin-Olga-Stift war groß, als im Frühjahr 2010 die Gewinner benachrichtigt wurden: 15 Schülerinnen und Schüler unserer Schule gehören zu den 50 Preisträgern! Für sie begann dann eine aufregende Zeit, denn alle ausgewählten Texte sollten in einem Buch des Kinder-und Jugendbuchverlags Beltz&Gelberg veröffentlicht werden..
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Schiller und die Schatzkästchen in Marbach
Wenn Literatur Schülerinnen und Schülern einmal nicht im Reclam-Format begegnet, sondern in Original-Handschriften, Briefwechseln, auf Zetteln und in Zettelkästen, in Vitrinen in der Zusammenschau mit Objekten aus dem Leben der Dichter, dann beginnt es spannend zu werden. Einen ganz besonderen Abschluss des Deutsch-Kurses gab es für die 13a am 28. April 2010 mit einer Exkursion auf den Dichter-Hügel in Marbach: Literatur-Archiv, Schiller-Nationalmuseum und LiMo (Literaturmuseum der Moderne). mehr
Im Königin-Olga-Stift ist es gute Tradition, dass die 5. Klassen in der Winterzeit ins Theater gehen dürfen. So machten sich am 25. Januar 2010 60 Schüler/innen in der großen Pause voller Erwartung auf den Weg, um sich im Schauspielhaus des Staatstheaters „Parzival“ anzuschauen. Katrin Lange hat den umfangreichen Parzival-Stoff so bearbeitet, dass er nicht nur verständlich und lehrreich ist, sondern dabei auch so lustig und schwungvoll, dass die jungen Zuschauer über 100 Minuten mitfieberten.
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Im Dezember 2009 war es wieder soweit: Im Haus der Wirtschaft öffneten sich für Bücherfreunde paradiesische Ausstellungsräume voller Bücher,Leseecken, Kalender, CDs und Spielen. Wie jedes Jahr besuchten die Klassen 5 innerhalb des Deutschunterrichts die Buchwochen, um vor Ort in Büchern zu blättern und zu schmökern, sich Bücherideen zu notieren und um mit Quizblatt und Stift bewaffnet die Ausstellungsräume bis in den hintersten Winkel zu erkunden. Auch nach drei Schulstunden waren die Leseratten nur schwer loszueisen. Ein kleiner Trost: Die Buchwochen gibt es auch nächstes Jahr wieder! Eva Scheffczyk
Am 14.12.2007 traf sich die Klasse 11a am Feuersee, um innerhalb ihres Deutschunterrichts eine Reise in die Zeit des Barock anzutreten. Reiseziel war das Ludwigsburger Schloss, das ein Meisterwerk architektonischer Kunst ist und folglich ganz nach dem Geschmack der barocken Baumeister völlig symmetrisch aufgebaut ist.
mehr Am Advent im Olga-Stift am 30. 11. 2007 beteiligte sich das Fach Deutsch mit Einblicken in Unterrichtsergebnisse und Präsentationen. Unter dem Thema "Liebe – Lyrik – Leckereien" bot die Klasse 12b einen liebevoll gebundenen Strauß zum Abitur-Sternchenthema "Liebeslyrik."
mehr Der Film "Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin" erscheint gerade zum richtigen Zeitpunkt: im Abitur 2008 muss man beim Sternchenthema "Heimatverlust und Exil" den Namen der Lyrikerin kennen. Im Atelier am Bollwerk gab es am 20. November 2007 eine Sondervorführung für alle drei Klassen der Jahrgangstufe 13. Ein sehr berührender, persönlicher Film einer jungen Filmemacherin, die Hilde Domin zwei Jahre bis zu ihrem Tod begleitet hat und faszinierende Einblicke in Leben, Werk und Persönlichkeit der Dichterin gibt. (http://www.ichwilldich-derfilm.de/)
Im Rahmen des ZiSch-Projekts (Zeitung in der Schule) besuchte die Klasse 10a das Pressehaus. Pünktlich um acht Uhr starteten wir von der Haltestelle Feuersee in Richtung Möhringen. Anstatt je einer Doppelstunde Deutsch, Mathe und Französisch sollte es an diesem Tag ins Pressehaus gehen. Dort angekommen folgte einer kurzen Begrüßung eine Präsentation über die nach dem zweiten Weltkrieg gegründete Stuttgarter Zeitung. In dieser erfuhren wir viele Hintergrundinformationen zur Stuttgarter Zeitung und natürlich ...
mehr Die 12a auf dem Weg durch die Schillerstadt Marbach am 15. Februar 2007. Franz Kafka, Der Prozess, ist einer der großen Texte des 20.Jahrhunderts und Pflichtthema im Deutschunterricht der jetzigen Kursstufe. Im Literaturmuseum der Moderne in Marbach, dem weltweit einzigen nur für das Ausstellen und Vermitteln von Literatur genutzten Gebäude, ist er das kostbarste Manuskript. Die Klasse 12 a steigt an einem sonnigen Winternachmittag in die Tiefen des Raumes und erkundet in der Dunkelheit die Vitrinen. ...
mehr Am 12. Februar 2007 besuchen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 12 + 13 gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Frau Merkle eine Aufführung des Staatstheaters Stuttgart: „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ nach dem Roman von Sibylle Berg. Dies Theater mit dem fantastischen Sebastian Schwab findet an ungewöhnlichem Ort statt: in der Bar „Schaufenster Mitte“ in der Theodor-Heuß-Straße, wo sich sonst Discogänger und Nachtschwärmer für den Abend einstimmen.
mehr 5 Doppelstunden Sprecherziehung Klasse 12a mit Christiane Willms, Ulrike Moeller und Tobias Grauer (Januar – März 2006)
Stimmen aus der Klasse:
„Ein maulender Mummenschanz“ – bitte nachsprechen!
Was zur Hölle ist ein Mummenschanz?
Und plötzlich stellt sich die Frage: „Was ist das?“ – „Das ist eine pinke Pappel!“
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