Russisch

Vortrag Andreas Keller

„Wolga, Wodka und die schönen Frauen“ – so lautet der Titel des neu erschienenen Buches von Andreas Keller, das Anlass war, den Autor zu einem Gespräch mit Russischschülern und interessierten Kollegen unserer Schule einzuladen. 

 

Felix Scheible, der fiktive Held mit stark autobiographischen Zügen, reist nach Samara, um dort den Wurzeln seiner familiären Abstammung nachzuspüren. Dabei lernt er Aljona kennen, wobei wir trotz Nachfrage leider nicht endgültig klären konnten, ob diese junge Frau dem fiktiven oder autobiographischen Teil des Buches zuzurechnen ist… der Verfasser verriet uns immerhin, dass die Handlung eine Fortsetzung erfahren soll – eine Art „da Vinci-Code“, der nach Sankt-Petersburg führen wird. 

 

Eine Passage aus dem Buch, vorgelesen vom Autor, machte deutlich, dass die Geschichte Samaras stark geprägt wurde von seiner handelsgünstigen Lage am Fluss, der gleichzeitig lange Zeit auch die Schnittstelle zwischen Europa und Asien markierte. Wolgagleich strömten danach Informationen, Impressionen und Deutungen zu den Zuhörern… So machte Andreas Keller hinsichtlich der aktuellen Entwicklung in Russland deutlich, dass Demokratie und Rechtsstaat nicht „vom Himmel fallen“ und immer und überall Zeit benötigen sich zu entwickeln. Für den Umgang mit Vladimir Putin hält er ein interessantes Rezept parat: man solle den russischen Präsidenten doch bei dessen eigenem Nationalismus packen und ihm klar machen, dass nur echte Reformen und insbesondere die Bekämpfung der allgegenwärtigen Korruption das Land überhaupt überlebensfähig und so stark machen, wie er es selber gerne hätte.

 

Aufschlussreich für das Publikum, in dem sich auch junge Menschen mit deutsch-russischer Familiengeschichte befanden, war die Episode, wie Herr Keller in der ehemaligen Sowjetunion zu seiner offiziellen Nationalität gelangte: eine fürsorgliche Beamtin auf dem Passamt riet ihm, statt des beabsichtigten Eintrags „Deutscher“ doch lieber „Ukrainer“ schreiben zu lassen, da er als Deutscher Benachteiligungen, etwa beim Studium, zu erwarten habe. Als Sohn einer Ukrainerin und eines Deutschen, aufgewachsen in der Nähe von Leningrad, verbrachte Andreas Keller später viele Jahre in Deutschland, bevor er zurück nach Sankt-Petersburg zog, wo er heute lebt und arbeitet. Diese Biographie als Grenzgänger hat ihn gelehrt, dass „Nationalität“ keine Frage von Äußerlichkeiten wie Geburtsort oder Pass ist, sondern eine innere Einstellung, die jeder ganz persönlich für sich entwickelt, und dass kulturelle Vielfalt kein Problem, sondern eine große Bereicherung für eine Gesellschaft darstellt. 

 

So ist auch gut verständlich, dass der Referent am Beispiel seiner Tochter, die in Sankt-Petersburg studiert, darauf verwies, dass es gerade für junge Leute sehr lohnend sein kann, den Blick auch nach Osten zu wenden, wo es gute Möglichkeiten gibt, Bildung und wertvolle Erfahrungen zu erwerben. 

 

Das Königin-Olga-Stift hat dies schon lange verstanden und pflegt seit mehr als 10 Jahren eine intensive Partnerschaft mit dem Gymnasium Nr.1 in Samara. So konnten wir dem Referenten zum Dank für seinen kenntnisreichen Vortrag die zwei Schülerzeitschriften „Sam & Olga“ sowie „zvezda meets muttermilch“ schenken, die im Rahmen von Schüleraustauschen entstanden und die partnerschaftlichen Beziehungen Stuttgarts mit seiner Partnerstadt thematisieren. 

Spielend Russisch lernen 4

Die 6 a singt russische Volkslieder
Anna und Julia vom KOST bei der Siegerehrung

Was für eine coole Idee – bei einem Sprachenspiel mitmachen und dabei eine Eintrittskarte für ein Bundesligaspiel „auf Schalke“ zu gewinnen! Klar, dass Julia Püngel und Anna Makaryan aus der Jahrgangsstufe 1 sofort bereit waren mitzumachen, umso mehr, als die beiden vor einem Jahr es schon einmal geschafft hatten, beim Finale in Gelsenkirchen dabei zu sein.


Anna und Julia sind zwei von insgesamt 5400 Schülerinnen und Schülern, die in diesem Jahr am vom Deutsch-Russischen Forum Berlin organisierten Bundescup „Spielend Russisch lernen“ teilgenommen haben. In ganz Deutschland wurde vor den Sommerferien an 240 Schulen die erste Runde dieses Wettbewerbs ausgetragen. Von Ende August bis Mitte Oktober liefen in 16 Städten die Regionalrunden, die letzte davon am 19. Oktober an unserer Schule, die zum ersten Mal eine solche Spielrunde organisierte. Zu Gast waren 14 Teams aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen.


Leider hatten Julia und Anna dieses Mal die Nase nicht ganz vorne; sie wurden Vierte, nachdem sie im Halbfinale gegen die späteren Sieger ausgeschieden waren. Sie haben aber auf jeden Fall einen spannenden Tag mit vielen Kontakten zu Gleichaltrigen verbracht und wurden von Frau Wunderlich, der Vertreterin des Deutsch-Russischen-Forums, mit großzügigen Sachpreisen bedacht. Wir gratulieren zu diesem schönen Erfolg!



Rudolf Drescher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielend Russisch lernen 3

Bundescup „Spielend Russisch lernen“:

Regionale Runde am Königin – Olga - Stift in Stuttgart

Ein Team des Königin – Olga - Stifts in Stuttgart nimmt an der Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Stuttgart teil. Anna Makaryan (16 Jahre) und Julia Püngel (16 Jahre) sind die Siegerinnen der schulinternen Runde und vertreten nun ihre Schule bei der Regionalrunde in Stuttgart. Anna lernt bereits seit 3 Jahren Russisch, aberJulia spricht bisher kein einziges Wort. Beide zusammen haben sie nun die Chance, beim großen Finale „auf Schalke“ dabei zu sein und eine Reise nach Russland zu gewinnen.

Wer Sprachen lernt, gewinnt immer. Wer Russisch lernt, bekommt auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere Chance: Mit ein bisschen Konzentration, Glück und Teamgeist ist eine Reise zum Top-Bundesligisten Schalke 04 drin. Aber zuerst steht die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Stuttgart an.

Insgesamt 17 Teams aus Baden-Württemberg (Stuttgart, Ellwangen, Heidelberg, Schwäbisch Gmünd, Hechingen), dem Saarland (Völklingen), Rheinland-Pfalz (Mainz, Simmern/Hunsrück) und Hessen (Heppenheim, Hanau) treten am 19. Oktober 2011 gegeneinander an.

Das Gymnasium Königin-Olga-Stift ist zum ersten Mal Ausrichter einer regionalen Russisch-Runde. Neben der Durchführung des Sprachturniers gibt es einen Runden Tisch zum Thema Jugendaustausch, außerdem kommt die Russisch kommt!-Box zum Einsatz, die den Schülern auf unterhaltsame Weise präsentiert, welche Perspektiven sich aus dem Russischlernen ergeben.

Qualifiziert haben sich die Teilnehmer der Regionalrunde in Stuttgart durch den Sieg an ihrer Schule. In ganz Deutschland wurde vor den Sommerferien an 240 Schulen die erste Runde von „Spielend Russisch lernen“ ausgetragen. Insgesamt haben in diesem Jahr 5400 Schüler beim Russisch-Cup mitgespielt. „Spielend Russisch lernen“ basiert auf der deutsch-russischen Ausgabe des Brettspiels New Amici und dreht sich um Vokabeln und Landeskunde. Die Teilnehmer treten im „gemischten Doppel“ an: Ein Partner lernt die russische Sprache, der andere hat keinerlei Russischkenntnisse. Das Gewinnerteam von Stuttgart wird eines von 16 Teams sein, das Ende Oktober auf Schalke das Finale des Bundescups bestreiten wird.

„Unser bundesweites Russischturnier soll auch jenen Jugendlichen einen spielerischen Zugang zum Russischen ermöglichen, die bislang keine Erfahrung mit dieser Sprache haben“, sagt Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Deutsch-Russischen Forum, das den Bundescup seit 2008 organisiert. Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit.

„Die Jugendförderung ist ein wichtiger Teil unserer Sponsoringtätigkeit und das nicht nur beim FC Schalke 04. Mit unserem Engagement im Fußball und im kulturellen Bereich fördern wir interessierte Schüler, um somit die deutsch –russische Brücke weiter auszubauen“, sagt Svenja Schachten von Gazprom Germania, Hauptsponsor des Russischturniers seit 2008. Der Bundescup wird außerdem von der Wintershall Holding, dem Fond Russkij Mir, dem Cornelsen-Verlag, dem FC Schalke 04, Lernidee Erlebnisreisen, der Vertriebsgesellschaft Californian Products mbH und der buch.de internetstores AG gefördert.

Weitere Informationen: www.spielendrussisch.de
Aktuelle Fotos: bit.ly/bundescup-presse

Kontakt:

Susanne Wunderlich, Projektleiterin Rudolf Drescher

Deutsch-Russisches Forum e.V. Russischlehrer und Koordinator der Regionalen Runde

Tel.: 030/ 263907-13 Tel.: 0711 / 613897 (Gymnasium Königin-Olga-Stift)

Mail: info@spielendrussisch.de Mail: rudolf.drescher@stuttgart.de


Regionale Runde

am 19. Oktober 2011

im Gymnasium Königin - Olga-Stift Stuttgart

Johannesstraße 18, 70176 Stuttgart

Aula und andere Räumlichkeiten (ausgeschildert)

8.00 -11.00 Uhr Einsatz der Russisch kommt!- Box

Sprachanimationsmodule für Schüler des Gymnasiums

11.00 Uhr Musikalische Begrüßung

(Schüler/innen der Klasse 6 mit Herrn Kieser)

anschließend Grußworte von

  • Thomas Heckert, Fachreferent Russisch am Regierungspräsidium Stuttgart

  • Susanne Wunderlich, Deutsch-Russisches Forum e.V.

  • Merrit Wolff, Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

anschließend kurze Information zu organisatorischen Fragen:

  • Rudolf Drescher, Koordinator der Regionalrunde

  • Susanne Wunderlich, Deutsch-Russisches Forum e.V.

ca. 11.30 Uhr Beginn der Spielrunden des Bundescups (1. und 2. Runde)

parallel Runder Tisch „Jugendaustausch, Aktionstage & Russisch kommt! – Box“

(für Lehrkräfte)

12.15 Uhr Einsatz der Russisch kommt!- Box

Sprachanimationsmodule für ausgeschiedene Schüler

13.00 Uhr Imbiss in der Schulkantine

14.00 Uhr Fortsetzung der Spielrunden des Bundescups (3.und 4. Runde)

14.00 Einsatz der Russisch kommt!- Box

Sprachanimationsmodul für die ausgeschiedenen Schüler

15.30 Uhr Auszeichnung der Sieger der Regionalen Runde des Bundescups

Ca. 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung, Abreise der Teilnehmer/innen

 

 

 

 

 

 

 

 



Ein Interview mit Anna

Tschistjakova, Anna Alekseevna – so heißt die junge Frau aus Russland, die alle an unserer Schule nur Anna nennen. Fast zwei Schuljahre verbrachte sie als Fremdsprachenassistentin am Königin – Olga - Stift. Schon das zweite Jahr an derselben Schule arbeiten zu dürfen, stellte ein eher seltenes Entgegenkommen der Schulverwaltung dar und erwies sich für die Schule als ein Glücksfall. Nun hat Anna uns aber endgültig verlassen – höchste Zeit für ein Interview mit ihr!


1.) Anna, haben sich die Erwartungen, mit denen Sie vor knapp zwei Jahren nach Deutschland kamen, erfüllt?

Ich war früher schon mehrere Male in Deutschland gewesen, kannte das Land also schon gut, und in den eineinhalb Jahren, die ich hier war, haben sich alle meine Erwartungen erfüllt.


2.) Hat sich Ihr Bild von Deutschland durch den langen Aufenthalt in unserem Land geändert? Wie?

Ich hatte gehört, dass Deutschland ein bürokratisches Land ist. Jetzt habe ich das auch erlebt: hier braucht man ein Dokument und da noch ein Papierchen. Und wenn Du es nicht hast, dann heißt es „Entschuldigung, lassen Sie uns bitte einen neuen Termin ausmachen und kommen Sie in zwei Wochen wieder.“


3.) Wodurch unterscheiden sich Schülerinnen und Schüler in Russland von denen am Königin – Olga – Stift vor allem?

In Deutschland gibt es wie in Russland verschiedene Schularten. Und die Schüler an den verschiedenen Schulen sind auch ganz unterschiedlich. Ich habe nur mit dem Gymnasium Erfahrungen gesammelt und da sehe ich keinen Unterschied zwischen russischen und deutschen Schülern. Alle lernen viel, sind motiviert und zielstrebig und haben selbst in ihrer Freizeit noch viel mit der Schule zu tun. Vielleicht haben die Schüler in Deutschland mehr Freiheit, denn die Regeln sind im Vergleich mit den russischen Schulen nicht so streng.


4.) Lohnt es sich Ihrer Meinung nach, Russisch zu lernen? Warum?

Zwischen Deutschland und Russland gibt es viele Kontakte in den verschiedensten Bereichen, so zum Beispiel in der Wirtschaft, dem Transportwesen und der Bildung. Man braucht immer mehr Fachleute mit interkulturellen Kompetenzen, um diese Beziehungen zu ermöglichen und zu verbessern. Und die Sprache ist dabei der Schlüssel für alle Türen!


5.) Was war Ihr schönstes Erlebnis an unserer Schule?

Sehr schön war der „Advent am KOST“: so eine tolle Ausstattung, leckeres Essen und ganz verschiedene Veranstaltungen. Aber mein schönstes Erlebnis war der Schüleraustausch mit dem Gymnasium aus Samara. Für mich war es ganz interessant und spannend, dabei mitzumachen und zu sehen, dass die deutschen und die russischen Schüler vieles zusammen unternehmen können und sich miteinander wohl fühlen. Meiner Meinung nach ist der kulturelle Austausch sehr wichtig beim Erlernen einer Fremdsprache. Man kann dann besser die Mentalität anderer Nationen verstehen, mehr über Landeskunde, Sitten und Bräuche eines anderen Volkes erfahren, schneller die Sprache erlernen und dabei noch Spaß haben.


6.) Was hat Sie während Ihres Aufenthaltes in Deutschland am meisten enttäuscht?

Soll ich ganz offen und ehrlich auf die Frage antworten? Nichts!


7.) Was planen Sie für die Zeit nach dem Ende Ihrer Assistentinnen – Tätigkeit?

Ich möchte in Deutschland weiter studieren und dann als Lehrerin arbeiten, denn dieser Beruf macht mir Riesenspaß, und ich glaube, dass ich nicht schlecht unterrichten kann.


8.) Was möchten Sie unseren Schülerinnen und Schülern zum Abschied sagen?

Liebe Schülerinnen und Schüler! Ich bin total glücklich, dass ich fast zwei Jahre als Russischassistentin am KOST tätig war. Es war eine große Freude für mich, mit Euch zu arbeiten und Euch helfen zu können. Jetzt bin ich wirklich traurig, dass ich mit meiner Tätigkeit hier aufhören muss, denn ich habe mich an die angenehme Atmosphäre in dieser Schule gewöhnt und ich werde Euch alle sehr vermissen.

(Das Interview führte Rudolf Drescher)


Schülerinnen und Schüler, das Kollegium und die Schulleitung bedanken sich bei Anna ganz herzlich für den liebenswürdigen, kompetenten und immer geduldigen Einsatz, mit dem sie versuchte, uns ihre Muttersprache und ihr Land näher zu bringen!




Spielend Russisch lernen 2

Anna Makaryan und Julia Püngel (aus der Klasse 10 b) siegten erneut bei der Schulrunde des Sprachlernspiels „New amici – Spielend Russisch lernen“. Sie werden unsere Schule nun bei der süddeutschen Regionalrunde vertreten. Wir drücken Julia und Anna die Daumen, dass die beiden es dort – wie schon im vergangenen Jahr – in die Finalrunde „auf Schalke“ schaffen!

Russlandaustausch 2010


Im Oktober 2010 war es wieder einmal so weit: 11 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10 unserer Schule, begleitet von Frau Murswiek und Herrn Drescher,  brachen zum Schüleraustausch nach Russland auf. Sie verbrachten 10 Tage in den Familien ihrer Austauschpartner vom Gymnasium Nr.1 in Stuttgarts Partnerstadt Samara, bevor ein viertägiger Aufenthalt in Moskau ihre erste Bekanntschaft mit Russland abrundete. Über die Erlebnisse und Eindrücke von dem Land, dessen Sprache sie erlernen, berichten die Austauschteilnehmer in ihren Tagebucheinträgen. Viel Freude bei der Lektüre!

Spielend Russisch lernen

Herzlichen Glückwunsch!

Großer Erfolg für zwei Schülerinnen unserer Schule! Nachdem sie zunächst die schulinterne Ausscheidung und dann auch noch die regionale Runde in Nürnberg siegreich beendet hatten, durften Anna Makaryan und Julia Püngel (beide 10 b) an der Finalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ teilnehmen. Diese fand vom 29.-31. Oktober 2010 in Gelsenkirchen statt.

Insgesamt 16 gemischte Zweierteams, aus denen ein Mitglied keine Russischkenntnisse haben darf, spielten dort das deutsch-russische Sprachspiel „amici“. Auch beim Finale starteten Julia und Anna mit einem Sieg, scheiterten danach jedoch knapp und etwas unglücklich in der zweiten Ko-Runde. Zeit zum Traurigsein gab es für die beiden keine – direkt vom Spieltisch ging es in die faszinierende Arena auf Schalke, wo alle Teilnehmer/innen das Bundesligaduell gegen Bayer Leverkusen anschauen konnten. Dieses Erlebnis und die vielen Kontakte mit gleichaltrigen Schüler/innen aus ganz Deutschland werden Anna und Julia sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Und womöglich sind sie an diesem Wochenende ja auch noch vom Russisch-Virus befallen worden?!

Neu am KOSt - "Annas Stunde"

Die letzte Russischarbeit „verhauen“? Probleme mit der Russisch - GFS? Vielleicht wolltest du aber auch schon immer mal wissen, was „cool“ auf Russisch heißt? Oder du hast einfach Lust, ein paar russische Sätze zu sagen, die endlich einmal nichts mit dem Lehrbuch zu tun haben?

Es gibt eine Lösung, jeden Mittwoch ab 13.20 Uhr in Zimmer 130 – „Annas Stunde“. Unsere russische Sprachassistentin Anna Tschistjakova kann dir ganz bestimmt weiter helfen. Anna kommt aus Sankt - Petersburg, wo sie fünf Jahre lang Deutsch, Englisch und Pädagogik studiert und ihre Ausbildung als Lehrerin abgeschlossen hat.

Nun ist  sie seit September am Königin–Olga-Stift, um unseren Russischunterricht mit muttersprachlichem Flair bereichern. Sie will bis nächsten Juni ihr schon jetzt hervorragendes Deutsch perfektionieren, das deutsche Schulsystem genauer kennen lernen und möglichst viel über unser Land und vor allem das Leben seiner jungen Generation erfahren. Auch aus diesem Grunde wäre es sehr schön, wenn möglichst viele von euch die Chance nutzen würden, mit Anna ins Gespräch zu kommen !

Herzlich willkommen zu „Annas Stunde“ !

St.Petersburg

Schon soviel gehört und gelesen über die schöne Stadt in Russlands Norden… da muss man/frau als Russisch-Schüler/in vom Kost doch mal hin! Gesagt getan: vom 28.9.-2.10. 2009 waren wir, das sind 20 Schüler/innen mit Herrn Drescher und Frau Moser, in St. Petersburg, haben uns das alles mal aus der Nähe angesehen und waren uns einig, dass die Stadt eine echte Perle ist. Wir haben viel erlebt, gesehen, russisch gegessen, uns den kalten russischen Wind um die Ohren wehen lassen und viel Spaß gehabt! Eine wirklich lohnende Unternehmung!

 

 

 

Partnerschaft mit Samara

Die Beziehung zu dieser Schule besteht seit 1999. Wie der Name sagt, war die Partnerschule die erste Schule der Stadt, die im Rahmen des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs am Ende der Sowjetunion den Charakter der Einheitsschule aufgab und sich ein neues anspruchsvolles inhaltliches Profil gab; „Nr.1“ ist somit durchaus auch als Ausdruck eines hohen Qualitätsanspruches an sich selbst zu verstehen.

Die Schulpartnerschaft fügt sich ein in die Städtepartnerschaft zwischen Samara und Stuttgart. Im Zentrum der Beziehungen mehr

 



"Stern" meets muttermilch – Streifzüge durch die Partnerstadt

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nr. 1 in Samara sowie des Königin-Olga-Stifts in Stuttgart haben anlässlich eines Schüleraustauschs 2008/2009 Beiträge für ein gemeinsames Heft verfasst. Die Schulen sind seit nunmehr 10 Jahren partnerschaftlich mit einander verbunden, so wie es die beiden Partnerstädte schon seit 1992 sind.

Aus dem Vorwort:

„Звeзда meets muttermilch – Streifzüge durch die Partnerstadt“ stellt verschiedene Orte in Samara und Stuttgart wie beispielsweise Restaurants oder Schwimmbäder vor: dafür besuchten jeweils ein russischer und ein deutscher Schüler vergleichbare Orte in jeder der beiden Städte und beschrieben diese. Auch wenn das Heft sicherlich den einen oder anderen interessanten Tipp für den Besucher enthält, kann es selbstverständlich keinen professionellen Reiseführer ersetzen. Dies war auch nicht die Intention. Das Projekt sollte vielmehr die Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren veranlassen, mit wacheren Augen durch ihrer Partnerstadt zu gehen, sich mit dem Leben der Bewohner zu beschäftigen und so ein vertieftes Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltag von Russen und Deutschen zu gewinnen. Nicht zuletzt verfolgte es die Absicht, die Partnerinnen und Partner durch die Arbeit an einer gemeinsamen Aufgabe einander näher zu bringen und zum sprachlichen Austausch zu bewegen."

„Звeзда meets muttermilch – Streifzüge durch die Partnerstadt“ als Download

     
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