Geschichte

Geschichtsunterricht auf der Straße

Am Montag, den 29. September wurden in der Leuschnerstraße in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Schule 2 Stolpersteine für die von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Bürger Ludwig Levi und Heinrich Richheimer  von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. An dieser Gedenkveranstaltung nahmen auch mehrere Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil.
Dass so viele SchülerInnen freiwillig und in ihrer Mittagspause gekommen waren, bestätigt die Wichtigkeit des Anliegens der Initiative „Stolpersteine“, die Opfer des Völkermordes der Anonymität und dem Vergessen  zu entreißen.
Der Enkel Heinrich Richheimers war zu dieser schlichten , aber eindrucksvollen Feierstunde mit seiner Frau aus Großbritannien angereist und konnte so an diesem  Ort des Gedenkens für seinen Großvater den Kaddisch (Totengebet) sprechen.

Klaus Pfitzer

Zu Jahresbeginn 2009 reisten die beiden siebten Klassen ins Mittelalter...

Schüler der Klasse 7a berichten:

„Die Klasse 7a fuhr mit Frau Murswiek, Herrn Pfitzer und Herrn Herzer in das mittelalterliche Herz der Stadt Esslingen. Alle gingen in die Galeria Zeus und aßen ein griechisches Dreigängemenü. Danach gingen wir über die Brücke, die über den Neckar führt. Die Führerin zeigte uns viele alte Gebäude z.B. die Kelterei. Sie erklärte auch viel über den Marktplatz und das Rathaus.“ (Andreas)

„Die Führerin erzählte uns Sagen und Legenden, wie zum Beispiel ein Keltergeist die naschenden Gehilfen verprügelte, oder dass ein Mann zu viel Branntwein gesüffelt hatte, dann einschlief und als die Kerze heruntergebrannt war der Alkohol einen Stadtbrand auslöste, der ich glaube 48 Stunden lang brannte. Sie erklärte auch zwei Begriffe: „ die Kurve kratzen“ und „in den Laden“ gehen. Die Kurve kratzen kommt davon, dass die alten Karren hinten keine Achsen hatten und wenn man dann schnell fuhr und die Kurve schnitt hinten an der Hausecke kratzen. Der andere Begriff kommt davon, dass die Buden auf dem Marktplatz einen Laden hatten, den sie morgens nach unten klappten und darauf verkauften und abends wieder hochklappten.“ (Vincent)
 
„Ich fand den Ausflug sehr interessant und glaube, dass wir viel gelernt haben. Zum Beispiel, dass Esslingen an einer Wegkreuzung und an einer Furt gebaut wurde.“ (Isabelle H.)

„Am Schluss haben wir noch ein vereistes Mühlrad gesehen. Das sah super aus. Danach sind wir zurückgefahren. Die Exkursion hat mir sehr gefallen.“ (Batuhan)

„Esslingen ist eine schöne alte Stadt. Ein Besuch lohnt sich!“ (Renata)

     
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