Biologie

Mit Experimenten, Exkursionen und Modellen (oft selbst gebastelt) wird unser Biologieunterricht anschaulich und lebensnah.

 

 

 

 

 

Food Sustainability and Plant Sciene – A Global Challenge

Am 6. November 2009 nahmen einige Schülerinnen und Schüler des bilingualen Biologiekurses an der oben genannten Konferenz des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg teil. Hier erlebten sie live die Bedeutung der englischen Sprache in der wissenschaftlichen Forschung und Kommunikation. Mit ihren Englisch- und Fachkenntnissen konnten sie den Vorträgen zur Anwendung der Gentechnik in der Pflanzenzüchtung und der Bedeutung der Erhaltung von genetischer Variabiliät bei Nutzpflanzen gut folgen. Die detaillierten Darstellungen zu Verfahren wie markergestützter Selektion konnten sie zumindest in ihr Vorwissen einordnen. Das köstliche Buffet in der Mittagspause verlieh den Vorträgen, die sich  - angesichts der wachsenden Weltbevölkerung – mit  der beschleunigten Züchtung von ertragreichen Nahrungspflanzen befassten, einen genussvollen Rahmen. 

 

 

 



Besuch bei Curetis

Am 14.Juli 2009 besuchte der bilinguale Biologiekurs im Rahmen der Unterrichtseinheit Immunbiologie die Firma Curetis in Holzgerlingen.
"The Curetis AG, founded in August 2007, is a privately held molecular diagnostic company focusing on the development of reliable, fast and cost-effective tools for diagnosing severe infectious diseases."
Auf immunbiologische Vorkenntnisse aus dem Unterricht aufbauend erklärte uns Herr Dr. Lüdke, wie heute Real-time-quantitative PCR eingesetzt werden kann, um bereits geringe Mengen von Erregern und sogar deren Resistenzmerkmale zu bestimmen. Wir danken Frau Maurer-Class, die uns diesen Lerngang vermittelt hat.

 

Besuch beim IKP

„Man  lernt nicht für die Schule, sondern fürs Leben“ – Dieser Weisheit folgten wir Schüler und Schülerinnen des vierstündigen Biologie-Kurses von Herrn Ulbrich und machten uns drei  Wochen nach dem schriftlichen Abi am Montag, den 27.4.2009, auf zu einer Exkursion in das IKP- Institut für klinische Pharmakologie.

Und wir  wurden nicht enttäuscht. Der Institutsleiter Prof. Dr. Schwab nahm sich persönlich eine halbe Stunde Zeit, um uns in die Arbeit des Instituts einzuführen. So lernten wir, dass die Hauptaufgabe des Instituts darin besteht, die Arzneimitteltherapie so zu individualisieren, dass die Chancen auf Nebenwirkungen möglichst gering sind.  Und danach wurden wir in Kleingruppen durch das Institut geführt.  Während des Rundgangs  wurde die in der Oberstufe erlernte Theorie veranschaulicht. DNA-Sequenzierung stand genauso auf dem Programm wie Agarose- Gelelektrophorese und Western Plot.  Sehr interessant war auch das Zusammentreffen mit den Mitarbeitern,  die es uns ermöglichten, uns ein Bild zu machen wie ein Beruf in der Forschung aussieht. Am Ende des Tages waren wir bis oben gefüllt mit Informationen und  der Erkenntnis  „es gibt ein Leben nach dem Abi“  um einiges näher.

Zu verdanken hatten wir diese besondere Exkursion Frau Dr. Klein, die eine ehemalige Schülerin des Königin-Olga-Stifts ist.  Vielen Dank!

Praktikum zur Biotechnologie

Am 25.03.2009 lernen die Teilnehmer des bilingualen Biologiekurses der Klassenstufe 12 in einem molekulargenetischen Praktikum, wie man Bakterien transformiert. Derartige Versuche sind nur in Schulen mit einem S1-Labor erlaubt, weshalb wir für dieses Praktikum das Wirtemberg-Gymnasium in Untertürkheim aufsuchen.

Wissenschaftlern ist es gelungen, das Leuchtgen der Qualle Aequora aequora in sogenannte Vektoren - Plasmide - einzubauen. Diese gilt es nun in harmlose Darmbakterien einzuschleusen. Dazu müssen die Bakterien "gestresst" werden, z.B. mit Kälte- und Hitzeschocks.

Bei jedem einzelnen Arbeitsschritt muss steril gearbeitet werden. Das ist theoretisch klar. Was es aber praktisch heißt, erfahren wir bei der Übertragung der Plasmide in die Bakterienkulturen und der Beimpfung von Agarnährböden.

Außerdem müssen die Bakterien  mit bestimmten Nährstoffen versorgt werden, damit sie das aufgenommene Gen auch exprimieren, d.h. das Protein herstellen, das unter bestimmten Umständen - UV-Bestrahlung - leuchtet.

Werden die Bakterien leuchten? Um das zu erfahren, müssen sie noch einige Tage in einem Wärmeschrank bebrütet werden.

Biotech-Forschung in Baden-Württemberg

Am 26.Juni 2008 informierte sich der bilinguale Biologiekurs im Haus der Wirtschaft über Biotech-Forschung in Baden-Württemberg.

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH veranstaltete von 10 bis 17 Uhr einen Tag der Offenen Tür mit dem Ziel, die vielfältigen Anwendungsgebiete der Biotechnologie  allgemeinverständlich darzustellen.

In Fachvorträgen lernten wir Bärtierchen kennen und erfuhren, warum Forscher sie in den Weltraum schicken und wie man versucht, Krebs mit aktiver Immunisierung zu bezwingen.

In dem Mitmach-Parcours mit Life-Experimenten konnten wir Bärtierchen beoabachten, das Modell einer künstlichen Leber bestaunen und  DNA aus Früchten isolieren. Weiterhin bekamen wir eine bessere Vorstellung davon, wie Bakterien oder Zellkulturen in sogenannten Fermentern z.B Antibiotika produzieren. Schließlich wurden Elektrophoresegeräte für den Biologieunterricht vorgestellt. "Die wollen wir auch am KOSt für unser Praktikum" war die spontane Reaktion.

Biologiekurs besucht Wilhelma

Fast schon traditionsgemäß ging der vierstündige Bio-Kurs mit ihrem Lehrer Herrn Ulbrich zum Abschluss in die Wilhelma. Eigentlich heißt das Programm „Primaten“, doch gegen „Wilbär“ hatten diese keine Chance. Trotz ungünstiger Blockabfertigung konnten wir einen Blick auf das süße Kerlchen werfen, und die Fotografen hatten Gelegenheit ein paar schnelle Bilder zu schießen. Die drei einjährigen, halbstarken Tiger und die Gorillababys gaben sich anschließend alle Mühe. Doch wie gesagt, gegen „Wilbär“ keine Chance. [mehr]

 

 

 


     
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