Das Fach Naturphänomene entwickelt erste Einsichten in die naturwissenschaftliche Denk-und Arbeitsweise. Dabei steht das unmittelbare Erleben und Erstaunen im Mittelpunkt. Eine vollständige Erklärung der betrachteten Phänomene soll auf der Stufe nicht angestrebt werden. Der Schwerpunkt liegt im selbstständigen Ausführen von Experimenten und dem Protokollieren von Ergebnissen.
Das Fachcurriculum Naturphänomene für unsere Schule finden Sie hier.
In der Klasse 5 wird das Fach Naturphänomene am KOST auf die Fächer Chemie und Physik verteilt. Jeweils ein halbes Jahr unterrichtet die Schülerinnen und Schüler der Physiklehrer, dann der/die Chemielehrer/in. Da die Klasse mit 28 – 29 SchülerInnen zu groß ist, wurde sie in zwei Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd wöchentlich in zwei Stunden unterrichtet werden. Im ersten Halbjahr Chemie bzw. Physik werden die hier angegebenen Versuche durchgeführt.
Dass das Unterrichtsfach unseren Schülerinnen und Schülern Spaß macht, zeigen die in der Bildergalerie (Archiv) eingestellten Bilder.
Da das Fach Naturphänomene mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums zu einem „normalen“ Fach geworden ist, muss auch eine einheitliche Leistungsbeurteilung durchgeführt werden. An unsere Schule setzt sich die Note folgendermaßen zusammen:
- 1/3 Heftführung
- 1/3 Verhalten im Praktikum
- 1/3 Abschlusstest
Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an mit Begeisterung dabei. Allerdings sind sie zu Beginn des Unterrichtshalbjahres noch nicht in der Lage selbstständig Versuche durchzuführen; sie benötigen dazu noch eine intensive Anleitung. Befragt man die Schüler/innen danach, was sie in den Naturphänomenen vermisst haben, so werden hauptsächlich biologische Themen, wie Mikrokopieren, Exkursionen in die Natur, genannt. Es ist vorgesehen, diese Themen in den Unterricht der 6.Klasse einzubauen.
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